Herkömmliche Suchmaschinen erwirtschaften Einnahmen in Milliardenhöhe, aber was wäre, wenn Ihre täglichen Suchanfragen auch sinnvolle Anliegen unterstützen könnten? Mehrere Plattformen leiten mittlerweile Werbeeinnahmen an gemeinnützige Organisationen weiter und verwandeln jede Anfrage in eine Spende für Klimaschutz, Bildung und mehr.
Das Konzept ist einfach: Werbetreibende zahlen für die Anzeigenplatzierung, und diese Suchmaschinen teilen einen Teil des Gewinns mit gemeinnützigen Partnern. Dadurch können Sie Anliegen passiv unterstützen, ohne Ihre Gewohnheiten zu ändern. Hier sind sechs Optionen:
Ecosia: Mit jeder Suche Bäume pflanzen
Ecosia ist vielleicht die bekannteste gemeinnützige Suchmaschine und hat weltweit über 240 Millionen Bäume gepflanzt. Die Plattform nutzt Werbeeinnahmen, um Wiederaufforstungsprojekte zu finanzieren, den Klimawandel zu bekämpfen und Ökosysteme wiederherzustellen. Ecosia agiert transparent als zertifiziertes B Corp und veröffentlicht monatliche Finanzberichte, die genau zeigen, wie die Gewinne verteilt werden. Wichtig ist, dass Ecosia den Datenschutz der Benutzer priorisiert, Suchanfragen anonymisiert und Datenverkäufe vermeidet.
1.org: Globale Herausforderungen durch Suchen lösen
1.org nutzt die Suchtechnologie von Google und Bing, um Bildungs-, Ernährungssicherheits- und Tierschutzprogramme zu finanzieren. Es spendet 51 % seiner Werbeeinnahmen an Partnerorganisationen und ermöglicht es den Nutzern, die Wirkung über ein persönliches Dashboard zu verfolgen. Dieser Ansatz verwandelt gewöhnliche Suchen in konkrete Unterstützung für kritische globale Probleme.
GiveWater: Finanzierung von Projekten für sauberes Wasser
GiveWater geht auf eines der grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse ein, indem Sucheinnahmen in Projekte für sauberes Wasser und Sanitäranlagen gelenkt werden. Das Modell ist einfach: Jede Suche generiert Einnahmen, die diese Initiativen direkt unterstützen. Diese passive Philanthropie bietet eine einfache Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten zur Rettung von Leben beizutragen.
Ekoru: Unterstützung des Klima- und Meeresschutzes
Ekoru setzt sich für ökologische Nachhaltigkeit ein und spendet 60 % seines Umsatzes an gemeinnützige Organisationen, die sich für Klimawandel und Meeresschutz einsetzen. Die Suchmaschine nutzt außerdem erneuerbare Energien und respektiert die Privatsphäre der Nutzer, indem sie sich weigert, Daten zu verfolgen oder an Dritte zu verkaufen.
Givero: Direkte Spenden für die von Ihnen gewählten Zwecke
Givero ermöglicht es Benutzern, bei ihrer Suche bestimmte Wohltätigkeitsorganisationen auszuwählen, die Spenden erhalten. Die von Bing betriebene Plattform unterstützt eine Vielzahl von Anliegen, darunter Tierschutz, Kinderrechte und Umweltschutz. Dies sorgt für ein hochgradig anpassbares Spendenerlebnis.
Lilo: Drops für Impact
Lilo wandelt Sucheinnahmen in „Drops“ um, eine virtuelle Währung, die Benutzer an Wohltätigkeitsorganisationen spenden können, die sich für Bildung, Gesundheit und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Lilo vermeidet außerdem die Verfolgung oder den Verkauf von Benutzerdaten und sorgt so für Transparenz bei der Geldverteilung. Dieses Modell macht jede Suche zu einem kleinen, aber bedeutenden Beitrag.
Fazit: Die Wahl einer gemeinnützigen Suchmaschine ist eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, Ihre täglichen Gewohnheiten mit Ihren Werten in Einklang zu bringen. Diese Plattformen zeigen, dass selbst routinemäßige Online-Aktivitäten positive Auswirkungen haben können, sodass es einfacher denn je ist, Anliegen zu unterstützen, die Ihnen am Herzen liegen.





























