Blut erstarrt schnell. Wenn Sie warten, verlieren Sie den Kampf. Das ist die goldene Regel für den Umgang mit organischen Flecken auf Stoffen, die Sie nicht in die Waschmaschine werfen dürfen. Acetat, Sackleinen, Glasfaser, Viskose, Seil, Seide, Triacetat und Wolle sind zerbrechlich. Sie haben bestimmte Grenzen. Wenn Sie zu stark drücken oder die falschen Chemikalien verwenden, ruinieren Sie das Material, anstatt es zu reinigen.
Sie brauchen eine Methode, die sanft, aber nachhaltig ist. Hier erfahren Sie, wie Sie damit umgehen, bevor der Fleck in die Fasern einbrennt.
Sofort mit kaltem Wasser handeln
Die Zeit ist hier Ihr Feind. Sobald Blut diese empfindlichen Oberflächen berührt, müssen Sie eingreifen. Nicht trocknen lassen.
Benutzen Sie einen Schwamm. Nicht reiben. Durch das Reiben werden die Proteine tiefer in das Gewebe gemahlen. Verwenden Sie stattdessen eine Schwammbewegung. Leichte, nach außen gerichtete Striche von der Mitte des Flecks aus. Arbeiten Sie vorsichtig. Verwenden Sie kaltes Wasser. Heißes Wasser kocht das Protein und fixiert den Fleck dauerhaft. Kaltes Wasser hilft beim Anheben.
Wenn das Blut noch feucht ist, kann es allein durch diesen Schritt vollständig entfernt werden. Überprüfen Sie den Stoff. Ist es klar? Wenn ja, tupfen Sie es trocken und fertig. Wenn ein Schatten zurückbleibt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Die Ammoniak-Spotting-Methode
Bei älteren oder festsitzenden Flecken benötigen Sie ein Lösungsmittel. Ein Wet Spotter funktioniert hier am besten. Tragen Sie ein paar Tropfen Ammoniak auf den Fleck auf.
Warnung: Verwenden Sie kein Ammoniak auf Seide oder Wolle. Es beschädigt die Proteinstruktur dieser Fasern. Wenn Sie Seide oder Wolle behandeln, verwenden Sie kaltes Wasser und spezielle Enzymreiniger für Proteinfasern.
Bei den anderen Materialien – Acetat, Viskose, Sackleinen, Glasfaser, Seil, Triacetat – hilft das Ammoniak beim Abbau des Hämoglobins.
Die Komprimierungstechnik
Sobald Sie Ammoniak und Nassfleckmittel aufgetragen haben, müssen Sie es einwirken lassen. Decken Sie den Fleck mit einem saugfähigen Pad ab. Dieses Pad sollte mit der gleichen Mischung angefeuchtet werden.
Lass es sitzen. Beobachten Sie es genau. Wenn sich der Fleck löst, wird er auf das Pad übertragen. Sie werden sehen, wie sich das Blut bewegt. Wechseln Sie das Pad, sobald es den Fleck aufnimmt. Halten Sie den Bereich feucht. Trocknet es aus, stellt sich das Blut wieder ein.
Nachdem der Fleck verschwunden ist, gründlich mit kaltem Wasser abspülen. Sie müssen alle Spuren von Ammoniak entfernen. Rückstände können mit der Zeit die Fasern schwächen oder Schmutz anziehen.
Trocknen Sie es aus
Tupfen Sie die Stelle mit einem sauberen Handtuch trocken. Lassen Sie es vollständig an der Luft trocknen. Keine Hitze verwenden. Durch Hitze können verbleibende mikroskopisch kleine Partikel aushärten.
Dies ist keine schnelle Lösung. Es erfordert Geduld. Sie arbeiten mit Materialien, die gnadenlos sind. Aber wenn Sie diese Schritte befolgen, können Sie Stoffe retten, die verloren zu sein scheinen. Der Schlüssel ist Konsistenz. Überprüfen Sie den Fleck häufig. Beläge wechseln. Halten Sie es kalt.




























